Bauminister legt Grundstein für neues Dienstwohnungsgebäude in Kabul

Bundesbauminister Dr. Peter Ramsauer legt Grundstein für neues Dienstwohnungsgebäude Bild vergrößern Bundesbauminister Dr. Peter Ramsauer legt Grundstein für neues Dienstwohnungsgebäude (© Deutsche Botschaft Kabul) Bundesbauminister Dr. Peter Ramsauer nutzte seinen Besuch in der afghanischen Hauptstadt, um den Grundstein für ein neues Dienstwohnungsgebäude auf dem Gelände der Deutschen Botschaft zu legen.

In Anwesenheit des Ständigen Vertreters Dr. Thomas Zahneisen sowie zahlreicher Beschäftigter der deutschen Auslandsvertretung informierte sich der Minister über die bisherigen Arbeiten für das neue Gebäude, in dem Zimmer für 24 Mitarbeiter und Gemeinschaftsräume Platz finden sollen.

Die Baumaßnahmen waren notwendig geworden, nachdem die bisherigen Kapazitäten nicht mehr ausreichten, um die entsandten Mitarbeiter des Auswärtigen Amts sowie die Bundespolizisten zum Schutz der Botschaft unterzubringen. Seit 2008 wohnen aufgrund der angespannten Sicherheitslage in Kabul alle deutschen Beschäftigten der Botschaft auf dem Gelände der Vertretung - zum Teil noch in Wohncontainern.

Das neue Gebäude wird unter Leitung eines deutschen Architekturbüros nach so genannter Modulbauweise errichtet. In Deutschland gefertigte Module werden nach Kabul transportiert und vor Ort zusammengebaut. Geplantes Einzugsdatum für die Mitarbeiter ist im Sommer 2011.

Luxuriös werden die neuen Unterbringungen nicht sein – aber funktional. Ein Mitarbeiter der Botschaft drückte es so aus: „Niemand kommt nach Kabul, um hier ‚Schöner Wohnen’ vorzufinden. Die räumliche Enge kann belastend sein. Doch wenn das Team stimmt, schweißt sie auch zusammen. Ein so genannter Krisenposten ist eine anstrengende und sehr bereichernde Erfahrung zugleich.“

Bundesminister Ramsauer weiß um die Entbehrungen, die die Arbeit in Kabul mit sich bringt, und bedankte sich im Namen der gesamten Bundesregierung bei allen Beschäftigten für ihren „schwierigen und gefahrvollen“ Dienst in Afghanistan.

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