Auswärtiges Amt finanziert Gesundheitsversorgung in Afghanistan für mehr als drei Millionen Menschen mit 19 Millionen Euro

Botschafter Rüdiger König, die amtierende afghanische Gesundheitsministerin Dr. Dalil und KinderBerg Präsidentin Suzana Lipovac unterzeichneten den Vertrag. Bild vergrößern Botschafter Rüdiger König, die amtierende afghanische Gesundheitsministerin Dr. Dalil und KinderBerg Präsidentin Suzana Lipovac unterzeichneten den Vertrag. (© Deutsche Botschaft Kabul) Die amtierende afghanische Gesundheitsministerin Dr. Dalil, KinderBerg Präsidentin Suzana Lipovac und Botschafter Rüdiger König haben am Sonntag (14. Feb. 2011) einen Vertrag unterzeichnet, um den Gesundheitssektor Afghanistans weiter zu stärken. Mit einem Volumen von insgesamt EUR 19,57 Millionen, davon EUR 19 Millionen vom Auswärtigen Amt, soll bis Ende 2012 die Basisgesundheitsversorgung für mehr als drei Millionen Menschen gesichert werden.

Ziel der Arbeit der deutschen NGO KinderBerg International ist es, Menschen in den Provinzen Badakhshan, Takhar, Kunduz, Logar und Kabul Zugang zu Gesundheitsversorgung zu bieten und gerade in ländlichen, schwer zugänglichen Gebieten ein Gesundheitssystem aufzubauen. Das Auswärtige Amt fördert seit 2002 die Tätigkeit von KinderBerg in Afghanistan. Die NGO hat mit ihren Einrichtungen bisher mehr als eine Million Menschen medizinisch untersucht und versorgt. Das derzeitige Projekt läuft seit 2010 und richtet sich an über drei Millionen Menschen – vorwiegend im Norden des Landes.

Botschafter König unterstrich auf einer Pressekonferenz im Anschluss an die Vertragsunterzeichnung das deutsche Engagement im Aufbau des Gesundheitssektors in Afghanistan. Bild vergrößern Botschafter König unterstrich auf einer Pressekonferenz im Anschluss an die Vertragsunterzeichnung das deutsche Engagement im Aufbau des Gesundheitssektors in Afghanistan. (© Deutsche Botschaft Kabul) Botschafter König unterstrich auf einer Pressekonferenz im Anschluss an die Vertragsunterzeichnung das deutsche Engagement im Aufbau des Gesundheitssektors in Afghanistan. „Es gibt hier noch viel zu tun. Aber gemeinsam mit der afghanischen Regierung und KinderBerg International haben wir bereits viel erreicht. Es haben heute mehr Menschen als jemals zuvor Zugang zu Gesundheitsversorgung im Norden des Landes. Durch den heute unterzeichneten Vertrag wird vielen weiteren die Möglichkeit einer medizinischen Betreuung geboten werden.“

Auch Frau Lipovac verwies auf die gute und langjährige Zusammenarbeit zwischen ihrer Organisation, der afghanischen Regierung und dem Auswärtigen Amt. Ziel sei es, durch gemeinsame Anstrengung die Gesundheit der Bevölkerung des Landes zu verbessern, insbesondere die Sterberate von Müttern und Säuglingen zu senken.

Auswärtiges Amt finanziert Gesundheitsversorgung in Afghanistan