Deutschland ergreift erste Maßnahmen zur Dachsanierung am Lycee Jamhuriat
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Botschafter König und Direktor Majidi, S.E.E., unterzeichneten den Vertrag über Maßnahmen zur Dachsanierung an der Mädchenschule Lycee Jamhuriat.
(© Deutsche Botschaft/Paaksimaa)
Botschafter König beauftragte heute (15. Dezember 2010) das Architekturbüro S.E.E. mit Schadensanalyse und ersten Maßnahmen zur Sanierung des Daches an der Mädchenschule Lycee Jamhuriat in Kabul.
Seit 2002 wurden bisher rund 30 Schulen aus Mitteln des Stabilitätspakts neu gebaut, eine dreistellige Zahl von Schulen wurde mit Ausstattungsmaterial, Zelten, kleinen Baumaßnahmen etc. unterstützt. Allein 2010 ist durch die Erhöhung der Mittel im Bildungsbereich der Bau von über 20 Schulen geplant. Zwischen 2002-2009 wurden insgesamt 12,4 Mio. € für die Sekundarschulförderung bereitgestellt. 2010 standen 1.217.200 € (inkl. Lehrerfortbildung) aus Stabilitätspaktmitteln zur Verfügung. Von den insgesamt rund 7 Mio. AFG Schülern lernen ca. 8.800 Deutsch als Fremdsprache.
Im Rahmen der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (Pasch) erfolgt gezielter Aufbau eines hochwertigen Deutschunterrichts an ausgewählten Schulen, wodurch herausragende Schüler gefördert und Grundlagen für ein Studium in Deutschland gelegt werden.
In diesem Rahmen unterstützt das Auswärtige Amt das Aischa-i-Durani-Mädchengymnasium (1.350 Schülerinnen) und die Amani-Jungen-Oberrealschule (3.200 Schüler). Derzeit sind 7 Auslandsdienstlehrkräfte an beiden Schulen tätig. Zusätzlich wird das Lycée Jamhuriat (1.300 Schülerinnen), eine Mädchenschule mit berufsbildendem Profil, unterstützt. Unterstützung erfolgt auch durch Beratung der Bildungsbehörden und Schulen, z.B. Fortbildungskurse in Kabul für Lehrer aus 17 staatlichen Schulen verschiedener Landesteile.